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Installation Anleitung DotNetNuke 3.X Minimize
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Posted by: Hans-Peter Schelian 18.02.2005 00:41
Dieser Artikel beschreibt die Installation sowie die Systemvoraussetzungen für die Installation von DotNetNuke 3.X. Auf mehrfache Nachfrage ist diese Anleitung nun auch hier verfügbar.
 DotNetNuke 3.X Installations Anleitung

Version 0.1 vom 16.02.2005

Vorwort

Liebe DotNetNuke Freunde,

die Motivation zu dieser Anleitung ist durch die immer wieder auftauchenden Fragen, in unserem DNNPortal.DE Forum, bezüglich der Installation und den damit verbundenen Problemen, entstanden.

In dieser Anleitung wird versucht die notwendigen Voraussetzungen sowie die dazu notwendigen Einstellungen für die Installation eines lauffähigen DotNetNuke 3.X Portalframework zu beschreiben.

Fragen zu der hier beschriebenen Installation können im Forum der Deutschen DotNetNuke Community DNNPortal.DE gestellt werden.

Systemvoraussetzungen

In diesem Kapitel beschreiben wir die notwendigen Software Systemvoraussetzungen für den Betrieb von DotNetNuke.

Allgemein

Server Betriebssystem: Windows 2000 Server oder Windows 2003 Server.

Internet Server: Internet Information Server 5 oder Internet Information Server 6

Datenbank: Microsoft SQL 2000 (MSDE oder echter SQL Server)

Installiertes Net Framework 1.1

Achten Sie darauf das jeweils die aktuellsten Updates der Software auf dem Server eingespielt sind.

Rechte und Sicherheit

Das Thema Rechte und Sicherheit ist wohl eines der am meisten auftrenden Probleme bei der Installation von DotNetNuke.

Das sich das Rechte Thema bei den verschiedenen Installationsvarianten (W2K Windows 2003) unterscheiden, machen wird dies durch eine Aufteilung in diese beiden Kategorien schon hier in der Beschreibung deutlich.

W2K Server

Um DotNetNuke auf einem Windows 2000 Server mit dem IIS 5.0 zu installieren müssen folgende Rechte vergaben

a) Möglich sein (das gilt bei einer Provider installation)

b) Sie müssen auch bei der Installation exakt so eingestellt werden.

Verzeichnisrechte:

Im Rootverzeichnis (und damit auch den Unterverzeichnissen) der DotNetNuke Anwendung muss der ASP.NET Workerprozess (apsnet_wp) schreibrechte haben. Das bedeutet (wenn niemand die rechte geändert hat), dass dem Benutzer ASP.NET Schreibrechte auf das Root Verzeichnis erteilt werden müssen. Diese sollten auch nicht nach der Installation wieder zurückgenommen werden, da sonst weder Module installiert werden können, noch einige spezielle Module funktionieren, die auf die Verzeichnisstruktur innerhalb von DotNetNuke schreibend zugriff nehmen.

Es ist besonders darauf zu achten dass diese Rechte von vornherein richtig vergeben sind, da sonst die Installation von DotNetNuke nicht erfolgreich durchgeführt werden kann und danach nur noch eine komplett neue Installation mit richtigen Rechten möglich ist, um den undefinerten Zustand einer fehlgeschlagenen Installation zu vermeiden.

Windows 2003 Server

Um DotNetNuke auf einem Windows 2003 Server mit dem IIS 6.0 zu installieren müssen folgende Rechte vergaben

a) Möglich sein (das gilt bei einer Provider installation)

b) Sie müssen auch bei der Installation exakt so eingestellt werden.

Verzeichnisrechte:

Im Rootverzeichnis (und damit auch den Unterverzeichnissen) der DotNetNuke Anwendung muss der ASP.NET Workerprozess (w3wp.exe) schreibrechte haben. Das bedeutet (wenn niemand die rechte geändert hat), dass dem Benutzer NETZWERKDIENST Schreibrechte auf das Root Verzeichnis erteilt werden müssen. Diese sollten auch nicht nach der Installation wieder zurückgenommen werden, da sonst weder Module installiert werden können, noch einige spezielle Module funktionieren, die auf die Verzeichnisstruktur innerhalb von DotNetNuke schreibend zugriff nehmen.

Es ist besonders darauf zu achten dass diese Rechte von vorne herein richtig vergeben sind, da sonst die Installation von DotNetNuke nicht erfolgreich durchgeführt werden kann und danach nur noch eine komplett neue Installation mit richtigen Rechten möglich ist, um den undefinerten Zustand einer fehlgeschlagenen Installation zu vermeiden.

SQL 2000 Server

Um die Installation von DotNetNuke auf einem SQL 2000 Server durchzuführen muss der verwendete Benutzer auf die verwendete Datenbank dbo Rechte haben.

Wenn Sie in der Lage sein wollen später in der laufenen Anwendung Module installieren oder updaten zu wollen, dann müssen Sie diese Rechte auch nach der Installation beibehalten.

IIS Internet Information Server

Beim erstellen des Webs auf dem Internet Information Server sind keine speziellen Einstellungen notwendig.

Ein mit den Standardwerten erstelltes Web arbeitet mit DotNetNuke einwandrei.

Beachten Sie allerdings, dass das hier im Internet Information Server vergebene Root Verzeichnis Ihr DotNetNuke Root Verzeichnis ist, und die Rechtevergabe wie in den enstsprechenden Abschnitten zu Ihrem verwendeten Server auf dieses Verzeichnis zutreffen müssen.

SQL Tools

Wenn Sie auf einem Rechner installieren wollen, auf den Sie selbst Zugriff für ausführbare Dateien haben (also mehr als FTP Upload) können Sie eines der SQL Tools installieren um Datenbanken anzulegen und Abfragen durchzuführen.

Falls Sie mit SQL und dem Server eigentlich nichts anfangen können oder nur FTP Upload Möglichkeiten haben, sollten Sie einfach Ihren Provider bitten die Datenbank für Sie anzulegen.

Beim anlegen der Datenbank muss sichergestellt sein, dass der Benutzer, welchen Sie später zum Zugriff auf DotNetNuke verwenden dbo (Datenbank Owner) ist, da sonst die Installation mangels Zugriffsrechte nicht durchgeführt werden kann.

SQL Server Web Data Administrator

MSDE Manager

Installation

Wenn Sie die Voraussetzungen für die Installation wie in den Systemvoraussetzungen beschrieben geschaffen haben können Sie mit der eigentlichen Installation von DotNetNuke beginnen.

DotNetNuke kopieren

Hierzu laden Sie das ZIP File der aktuellen DotNetNuke Version auf Ihren Webserver, dort enpacken Sie den Inhalt des ZIP Files in das Root Verzeichnis Ihres im Internet Server eingerichteten Web. Sollten Sie keinen Zugriff zum entpacken des Zip File haben, bitten Sie Ihren Provider dies für Sie zu tun.

Die aktuellte Version von DotNetNuke können Sie auf http://www.dotnetnuke.com herunterladen.

web.config

Nachdem nun die Dateien entpackt in Ihrem DotNetNuke Web Verzeichnis liegen, müssen Sie die Datei web.config (befindet sich im Root Verzeichnis) öffnen und die folgdenden Einstellugen vornehmen, sollten Sie keinen Zugriff zum öffnen der Datei haben, laden Sie die Datei per FTP auf Ihren lokalen Rechner, nehmen dort die Änderungen vor und laden die Datei dann per FTP wieder in das Root Verzeichnis Ihres Webs.

Im Abschnitt <appSettings> finden Sie den Eintrag:

<add key="SiteSqlServer" value="Server=local;Database=DotNetNuke;uid=;pwd=;" />

diesen Eintrag müssen Sie nun mit Ihren Daten anpassen.

Beispiel:

Ihr SQL Server hat den Namen appsql

Ihr SQL Benutzer ist : webuser1

Ihr SQL Benutzer Passwort : geheim

dann muss der Eintrag wie folgt aussehen:

<add key="SiteSqlServer" value="Server=appsql;Database=DotNetNuke;uid=webuser1;pwd=geheim;" />

Speichern Sie nun die Datei mit diesem geänderten Eintrag.

Der erste Start

Nachdem Sie die Einstellungen wie beschrieben vorgenommen haben, ist es an der Zeit DotNetNuke zum ersten mal zu starten.

Dies machen Sie indem Sie einfach in Ihrem Browse die Startseite Ihres Webs aufrufen.

Beachten Sie bitte dass nach dem ersten Start DotNetNuke die Tabellen und gespeicherten Prozeduren auf dem SQL Server anlegen muss und daher der erst Aufruf je nach Geschwindigkeit und Auslastung des Servers schon mal bis zu einer Minute ins Land gehen kann.

Wenn alle Einstellungen wie beschrieben durchgeführt wurden, sollte nach kurzer Zeit das Einstiegsbild von DotNetNuke in Ihrem Web Browse erscheinen.

Es ist Ihnen dringend zu raten sich sofort einmal als host und einmal als admin anzumelden und die Standardpassworte für diesen beiden Benutzer zu ändern.

Anmerkungen

Ich werde dieses Dokument auf dem Deutschen DotNetNuke WikiWeb http://www.dnnwiki.de als Beitrag hinzufügen, so dass jeder in der Lage ist diese Installationsanleitung entsprechend zu erweitern bzw. zu korrigieren.

Autor: Hans-Peter Schelian

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